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Mietwertgutachten PDF Drucken E-Mail

In letzter Zeit haben die Rechtsstreitigkeiten über die Miethöhe sehr stark zugenommen. Meistens stellen die Beteiligten rückwirkend fest, dass der Aufwand der prozessualen Auseinandersetzung oft in keinem Verhältnis zum Gewinn steht. Trotz evtl. Kostenübernahme des Rechtsstreits durch eine Rechtsschutzversicherung entsteht monatelanger Ärger und hinterher ist das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter gestört.

Um diese Art von Konflikten zu vermeiden, empfiehlt es sich ein Mietwert- gutachten (beauftragt von beiden Parteien) erstellen zu lassen.

Der Gesetzgeber fordert bei Mietwertgutachten die Heranziehung von Vergleichsmieten.

Sollte in einer Gemeinde ein qualifizierter Mietspiegel vorhanden sein, muss auf diesen Bezug genommen werden.

Mängel werden in einem Mietwertgutachten nur berücksichtigt, sofern sie nicht behebbar sind.

Feststellungen über die Zulässigkeit und Höhe von Mietminderungen sind nicht Gegenstand eines Mietwertgutachtens.
Auch bei familienrechtlichen Unterhaltsverfahren kann die Bestimmung der Miethöhe einer Wohnung oder eines Hauses von Bedeutung sein. Hierbei ist i.d.R. von der objektiven Marktmiete auszugehen. Diese ist unter anderem bei der Berechnung von Nutzungsentschädigungen wesentlich, die derjenige Ehegatte zu zahlen hat, der in der gemeinschaftlichen Wohnung verblieben ist.

Anlässe bzw. Ermittlungen für Mietwertgutachten können sein:

  • Mieterhöhungsverlangen
  • Wohn- und Nutzflächenberechnungen
  • Mieterhöhungsberechnungen bei Modernisierungen
  • Wohnungsabnahmen
  • Bewertung von Mietminderungen und Mietwucherbeträgen